Roboterapplikation

Schraubensetzeinheit

Die Schraubensetzeinheit SEL ist modular aufgebaut – sie besteht aus dem SEL-Basismodul mit einem DS-Schrauber, das am Roboter adaptiert wird und dem SEL-Koppelmodul mit Vakuum-Mundstück. Die Koppelmodule, ausgelegt für unterschiedliche Schraubengeometrien, sind werkzeuglos tauschbar und werden am Basismodul angekoppelt und pneumatisch verriegelt.

Zur verwechslungssicheren Ablage der Koppelmodule bietet der SEL Wechsel-Bahnhof Platz für bis zu 5 Koppelmodule – das jeweilige Koppelmodul ist in einer entsprechend angepassten Wechselaufnahme abgelegt.

Schraubensetzeinheit

IO-Extension

(1) Ausgestattet mit der Schraubensetzeinheit SEL fährt der der Roboter den Werkzeugwechselplatz an und entkoppelt das Unterteil. Der Roboter bewegt die SEL zum Bitwechselautomat um das für die Verschraubung geeignete Bit aufzunehmen. (2) Die Koppelmodule stehen auf Abholposition. Der Roboter positioniert das Basismodul auf dem passenden Mundstück. Das Koppelmodul wird verriegelt und ist mit dem Basismodul verbunden.

(3) Die Schraube wird vom Vakuum-Mundstück mit Unterdruck aufgenommen und mittels des Roboters an der Schraubstelle platziert – der Schraubprozess wird gestartet. Die Schraube wird einige Umdrehungen eingeschraubt, dann wird das Mundstück vom Schraubenkopf abgehoben und die Schraube bis zum Endanzug verschraubt – dies verhindert eine Drehmomentverfälschung durch Reibmomente.

Merkmale

  • SEL-Basismodul
    Grundmodul mit Adaption für Schrauber (DS oder Fremdschrauber)
    Federabtrieb
    Schnellwechselbithalter
    Klingenhalter
    Schraubbit
    Pneumatisch-elektrische Versorgungsschnittstelle
  • SEL-Koppelmodul
    Koppelmodule für verschiedene Schraubengeometrien
    Andocken des Koppelmoduls an das Basismodul mit pneumatischer Verriegelung
    Koppelmodule werkzeuglos tauschbar
    Zentrierstifte für eine definierte Abholposition
    Poka-Yoke-Kodierung für die verwechslungssichere Ablage im Wechsel-Bahnhof
    Vakuum-Mundstück
  • SEL-Wechsel-Bahnhof
    5 Wechselplätze
    Max. 5 Wechselaufnahmen, angepasst an das jeweilige Koppelmodul (Poka-Yoke-Kodierung)
    Rastbolzen zur Verriegelung / Entriegelung des Koppelmoduls
    Lineareinheit zum Ausfahren der auf der Wechselplatte angebrachten Wechselaufnahmen
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